Tipps zur Haltung

Nicht zu jeder Familie passt ein Bearded Collie. Vor der Anschaffung sollte man entsprechend in sich gehen und überlegen, ob man dem Hund auch die Bedingungen bieten kann, die die Rasse benötigt. Sicherlich ist ein Bearded Collie als Hütehund überaus sanft. Allerdings kann er im selben Augenblick auch zu einem wahren Temperamentsbündel werden.

Ein Bearded Collie möchte als Familienmitglied verstanden werden und sich entsprechend einordnen. Diese Rasse sollte idealerweise in einem Haus mit Garten gehalten werden. Seine kinderfreundliche Art macht den Bearded Collie zu einem treuen Gesellen. Die Rasse möchte beschäftigt werden. Ein unausgelasteter Bearded Collie fühlt sich andernfalls zurückgesetzt und kann in der Konsequenz seinen Frust am Mobiliar auslassen. Wahlweise kann es auch dazu kommen, dass der Hund zu einem Kläffer wird, wenn er sich nicht beachtet fühlt. Eine Beschäftigungsmöglichkeit ist beispielsweise Hundesport.

Wer viel verreist, kann den Bearded Collie mit auf Reisen nehmen. Das macht ihm nichts aus, es sei denn, die klimatischen Verhältnisse sind zu heiß. In Hotels und Restaurants benimmt sich der Hund vorbildlich.

Hinsichtlich der Fellpflege muss jeden Tag ausreichend Zeit eingeplant werden, damit es nicht verfilzt. Wird das Fell nass, braucht es eine längere Zeit, um zu trocknen. Währenddessen riecht es sehr streng nach nassem Hund.

Der Bearded Collie ist gelehrig und am Lernen interessiert. So lässt sich der Hund leicht und unkompliziert erziehen. Bei allen Anforderungen ist dieser Hund stets offen und ehrlich. Er arbeitet gern mit, kann sich gut konzentrieren und freut sich über das Fordern. Allerdings ist er auch sehr temperamentvoll. In der Erziehung kann dies eine Herausforderung werden. Denn auf der anderen Seite hat der Hund auch eine überaus feinfühlige Art. Eine strenge oder harte Erziehung versteht der Bearded Collie gar nicht. Mit viel Empathie und Emotionen kann man diesen Hund am besten erziehen. Dabei sollte man immer Vertrauen zeigen und sich die entsprechende Zeit nehmen, damit der Hund auch konsequent erzogen werden kann.